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Arbeit und Führung im Wandel — Führungshandeln statt Führungstechniken

Arbeit und Führung im Wandel.
Nur ein angemessenes Verständnis von Arbeit, wonach Arbeit immer auch soziale Interaktion ist, hat zur Folge, dass Führung nicht nur Fach- und Sachkompetenz zur Voraussetzung hat. Erst die Fähigkeit, die vielfältigen Beziehungen, Kommunikationsformen und Verhaltensweisen der Mitarbeiter auch untereinander zu erkennen, zu beurteilen und gegebenenfalls zu gestalten, macht erfolgreiche Führung aus.

Führungshandeln statt Führungstechniken.
Ein überaus sinnvoller Rückgriff auf die Wissenschaftseinteilung des Aristoteles (384 – 322 v.Chr.) erlaubt es, die Fähigkeit des Menschen, nach vernünftigen und plausiblen Gründen verantwortlich zu handeln und damit die soziale (gesellschaftliche und politische) Realität auf einen Menschen durch Erziehung, Anleitung und Führung zu entwickeln und zu fördern, höher zu bewerten als dies gemeinhin in der europäischen Neuzeit in philosophischer Reflexion geschieht.
Gerade heute in „Corona-Zeiten“ zeigt sich, dass vor allem soziale Handlungskompetenz die systemrelevanten Fähigkeiten und Berufe auszeichnet (Alten- und Krankenpflege, Kita, Lehre, Bedienung, Ordnungsdienste etc.). Was diese Tätigkeiten im innersten ausmacht und kennzeichnet, ist die Fähigkeit, die mitmenschliche Realität und ihre Aufforderungen von anderen, also dem persönlichen Gegenüber her zu denken und zu gestalten.
Auch eine Führungskraft, die mehr sein will als bloß ein/e Vorgesetzte/r, dringt damit erst zu ihrer Königsaufgabe vor: die fachliche Qualifikations- und soziale Kompetenzentfaltung der anvertrauten Mitarbeiter zu gewährleisten. Der langfristige Erfolg eines Unternehmens ist nicht dem Einsatz von Arbeitskräften als produktions- (oder schlimmer noch) als Kostenfaktoren zu verdanken, sondern der Entwicklung und Förderung von fachlich und sozial kreativen Menschen.

  • ThemaStrategie-Webinar
  • SprachenDEEN
  • VeröffentlichungsdatumMi. 21. April 2021, 18:15 Uhr CEST
  • Dauer60 Minuten

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