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Surfen, Sonne, CAD/CAM und Schnee

Work-Life-Balance mit Alexander Wünsche

Di. 27. April 2021, 13:00 Uhr

Surfen, Sonne, CAD/CAM und Schnee

Als ich vor über zehn Jahren in den Süden Floridas zog, entdeckte ich meine Liebe für den Ozean. Für mich, den begeisterten Snowboarder, wurde das Meer zum Ersatz für die Berge. In diesem Artikel möchte ich ein paar Einblicke in unser Leben in Florida geben und zeigen, wie wir versuchen, unsere Arbeit im Dentallabor mit einem ausgeglichenen Lebensstil zu kombinieren.  (Abb. 1) Meine Frau Danielle und ich engagieren uns viel in der amerikanischen Dentalbranche. Neben der Arbeit in unserem eigenen Unternehmen, Zahntechnique, treten wir auch regelmäßig als Referenten bei Veranstaltungen verschiedener Branchenführer auf. Meine Leidenschaft ist es, die digitale Welt von CAD/CAM mit unserem traditionellen Handwerk zu verbinden. Genau das ist auch eine der tragenden Säulen von Zahntechnique. Aber bei jeder Arbeit, ganz egal, wie viel Leidenschaft dahintersteckt, braucht man einen Ausgleich. Danielle und ich haben diesen Ausgleich beim Stand-Up-Paddling gefunden. Der Süden Floridas ist dafür der perfekte Ort. Nach einem langen und anstrengenden Tag im Labor genießen wir den Feierabend beim Paddeln oder Surfen. Am Wochenende sind wir auch schon mal früh morgens oder im Licht der untergehenden Sonne auf dem Wasser. (Abb. 2)

Abb. 1 Abb. 1
Abb. 2 Abb. 2

Floridas Natur hat so viel zu bieten.

Wir verbringen den Großteil unserer Zeit in der Gegend um Miami und Fort Lauderdale. Wenn man sich der Insel Key Biscayne vom Ozean aus nähert, sind atemberaubende Anblicke fast schon garantiert, denn das Meer in der Biscayne-Bucht ist voller Leben. Von Seesternen über Stachel- und Mantarochen bis hin zu Delfinen: Es ist nicht ungewöhnlich, all diese beeindruckenden Geschöpfe an einem Tag beobachten zu können.

Das kristallklare Wasser gibt die Geheimnisse der Unterwasserwelt bequemerweise schon vom Surfboard aus frei.

Ein tolles Ziel für sonntagmorgendliche Paddle-Ausflüge ist Dania Beach. Dieser traumhafte Strand befindet sich südlich von Fort Lauderdale, ganz in der Nähe des Flughafens von Hollywood (ja, auch wir in Florida haben ein Hollywood). Morgens auf dem Whiskey Creek bis ans „Whiskey Hideout“ zu paddeln, ist eine unvergleichliche Erfahrung. In den dichten Mangrovenwäldern sind eine Vielzahl von Tieren zu Hause: Neben Vögeln und Leguanen kann man hier auch Rochen und Fische beobachten. Der Whiskey Creek ist zwischen dem Atlantic Intracoastal Waterway, einer Küstenwasserstraße entlang der amerikanischen Atlantikküste, und dem Ozean versteckt. Er führt Brackwasser, in dem sowohl Süß- als auch Salzwassertiere leben.

Zum Glück sind in dieser Gegend keine motorbetriebenen Boote erlaubt, sodass es sehr ruhig und friedlich ist. Nach einer kurzen Pause im „Whiskey Hideout“ mit seinem Naturstrand geht es auf dem Paddle zurück an den Hafen von Dania Beach. Der perfekte Abschluss für so einen Sonntagvormittag ist ein Frühstück im Bake Shack in Dania Beach. Wem der Sinn mehr nach Paddle-Ausflügen am Nachmittag oder in der Abendsonne steht, kann diese mit einem Abendessen in Tarks in Dania Beach abrunden. Tarks ist ein auf lokale Meeresfrüchte spezialisiertes Grill-Restaurant, in dem man Fangfrisches aus der Gegend um Cocoa Beach genießen kann. Die fantastischen Meeresfrüchte-Platten lassen keine Wünsche offen. Dieses Lokal gehört definitiv zu unseren Favoriten.

Neben der Gegend südlich von Florida fahren wir auch gerne mal Richtung Norden nach Cocoa Beach. Cocoa Beach liegt nördlich des sogenannten „Bahama Shadow“. Das macht die Gegend zu einem Paradies für Surfer, denn hier werden die großen Wellen, die vom Atlantik kommen, nicht mehr durch die Bahamas abgelenkt. Vor allem, wenn unsere Jungs in den Sommerferien zu Besuch kommen, versuchen wir, so oft es geht am Wochenende zum Surfen in den Norden zu fahren.

Schöne und komfortable Unterkünfte findet man am besten über Airbnb, da die Hotels an der sogenannten „Space Coast“ in der Regel schon etwas in die Jahre gekommen und recht schnell ausgebucht sind.

Wir genießen es, morgens zum Paddeln nach Thousand Islands (Cocoa Beach) zu fahren. Thousand Islands ist eine im Intracoastal Waterway gelegene Insel. Morgens hat man die besten Chancen, beim Paddeln auf Delfine zu treffen, die in diesem wunderschönen Naturschutzgebiet auf ein Frühstück hoffen. Auch Seekühe, die früher in Florida wegen ihres Fleisches intensiv bejagt wurden, sind hier regelmäßig zu sehen.

Nach einem Frühstück in einem der vielen Coffee Shops in Cocoa Beach (wir empfehlen „Simply Delicious Cafe & Bakery“) ist es endlich Zeit, am Cocoa Beach Pier das Surfbrett auszupacken.

Nach einem entspannten Nachmittag am Strand kann man direkt dort oder ganz in der Nähe in einem der vielen Restaurants zu Abend essen. Neben frischen Meeresfrüchten findet man hier auch die gesamte Palette der typisch amerikanischen Gerichte, die zwar nicht unbedingt gesund, aber lecker sind.

Auf dem Weg zurück nach Miami geht es an den Palmstränden vorbei. Auch die Gegend um Jupiter/Palm Beach ist ein Mekka für Wassersportler. In den zahlreichen Naturschutzgebieten kann man sich beim Stand-up-Paddling entspannen, was für uns nach einer langen Woche im Dentallabor paradiesisch ist. Wir gehen am liebsten früh morgens los und schließen den Ausflug mit einem Frühstück in Sarah’s Kitchen ab, einem absoluten Geheimtipp in der Gegend.

Das sind nur ein paar der vielen Orte, an denen Florida und seine Gewässer mit ihrer Schönheit verzaubern. Wir entdecken regelmäßig neue Gegenden und erklären sie dann sofort zu unserem „Lieblingsort für Wassersport“, obwohl wir inzwischen eine ganze Reihe solcher Favoriten haben.

Wie schon eingangs erwähnt, war und bin ich leidenschaftlicher Snowboarder. Das hatte mir in Deutschland immer so viel Spaß gemacht, dass von Anfang an klar war, dass ich dieses Hobby niemals ganz würde aufgeben können. Darum fahren wir jeden Winter nach Colorado, um an unserem Lieblingsort Breckenridge die tollen Schneeverhältnisse zum Snowboarden zu nutzen.

Neben einer „Dental-Familie“ sind wir also auch absolute Board-Fans ‒ ob im Wasser oder in den Bergen.

Danielle und ich beschreiben unsere Work-Life-Balance am liebsten mit dem Motto „work hard, play hard“: Wir arbeiten hart, legen aber gleichzeitig großen Wert darauf, das Leben zu genießen. Wir haben schnell gemerkt, dass es gerade dann, wenn man mit seinem Ehepartner ein Unternehmen führt, immens wichtig ist, neben der Arbeit auch noch andere gemeinsame Interessen zu haben, damit sich die Gespräche nach Feierabend nicht nur um zahntechnische Themen drehen.

Und was kann schöner sein, als gemeinsam Zeit in der Natur zu verbringen?

Abb. 3 Abb. 3
Abb. 4 Abb. 4
Abb. 5 Abb. 5
Abb. 6 Abb. 6
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Alexander Wünsche
Alexander Wünsche Zahntechnique Inc.

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