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Materialabhängiges Klammerdesign von Teilprothesen: Unterschiede zwischen Ultaire® AKP und Modellguss-Legierungen

Herausnehmbarer Zahnersatz aus Hochleistungspolymer.

Di. 27. April 2021, 11:00 Uhr

Materialabhängiges Klammerdesign von Teilprothesen: Unterschiede zwischen Ultaire® AKP und Modellguss-Legierungen

In der dentalen Welt ist es nicht unüblich, dass Fertigungsprozesse sowie Werkstoffe weiterentwickelt oder von neuen Techniken und Materialien abgelöst werden, sollten diese einen Mehrwert bieten. Im Ceramill System ist seit Neuestem das Hochleistungspolymer Ultaire® AKP integriert, mit dem Teilprothesen nicht länger über den Gießprozess hergestellt müssen, sondern direkt gefräst werden können. Das spart Zeit, Energie und manuelle Nacharbeit. Da sich die Materialeigenschaften von Ultaire® AKP signifikant von den Eigenschaften herkömmlicher Modelgusslegierungen unterscheiden, ist eine andere Gestaltung speziell der Klammern notwendig. Um die gewünschte Abzugskraft einer CoCr-Klammer zu erlangen, wird diese möglichst lang und dünn gestaltet und darf maximal zu einem Drittel unterhalb des prothetischen Äquators in einen Unterschnitt greifen. Dieses Klammerdesign führt dazu, dass Klammern aus CoCr weit in den sichtbaren Bereich reichen und mit ihrem metallischen Glanz das Aussehen des Patienten stark beeinträchtigen. Aufgrund der höheren Elastizität genügt es bei Ultaire® AKP, kurze Klammerlängen mit höherer Schulter zu konstruieren, um identische Abzugskräfte zu erzielen. Für den sicheren Halt der Prothese können aufgrund der verkürzten Längen Unterschnitte genutzt werden, die näher an der Schulter und damit weniger stark im sichtbaren Bereich liegen.

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