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Ceramill Sintron – unverzichtbar in unserem Labor!

Ich bin seit 2010 Laborleiter bei der Dentaltechnik Dr. Lerner GmbH. Wir sind ein eher kleines Labor mit vier Mitarbeitenden. Seit 15 Jahren habe ich mich auf den Bereich Teleskoptechnik mit den verschiedensten Materialien spezialisiert und bin somit also Teleskoptechniker mit Leib und Seele. 2013 stand die Entscheidung für ein CAD/CAM-System an; warum ich mich letzten Endes für das komplette Inhouse-System von Amann Girrbach entschieden habe, war vor allem dem Sintermetall Ceramill Sintron geschuldet.

Mo. 5. Juli 2021, 12:00 Uhr

Ceramill Sintron – unverzichtbar in unserem Labor!

Zu Beginn startete ich mit Einzelkronen und kleineren Brücken. Die Passung hat mich überzeugt, weshalb ich recht schnell mutiger wurde und begann, weit über den damaligen Indikationsbereich hinaus zu testen und zu arbeiten. Wegen der stetigen Weiterentwicklung des Sinterofens Ceramill Argotherm, der Software und der Integration eines neuen Workflows unter Verwendung der Float Sintering Disc wurde der Indikationsbereich deutlich erweitert und auch weitspannige Brücken konnten realisiert werden. Durch die intensive Zusammenarbeit mit der Forschungs- und Entwicklungsabteilung von Amann Girrbach sowie meiner langjährigen Erfahrung mit der Herstellung von Teleskoparbeiten haben wir einen Workflow geschaffen, mit dem wir heute in der Lage sind, komplette Teleskoparbeiten mit einer Zeitersparnis von bis zu 50 % zu fertigen (siehe obige Abbildungen).

Darüber hinaus profitieren wir von einer hohen Systemsicherheit, perfekter Passgenauigkeit und leicht zu bearbeitenden Oberflächen. Der Patient hingegen profitiert vor allem von der hohen Biokompatibilität, Spannungsfreiheit und Plaqueresistenz, die dieses Material im polierten Zustand mit sich bringt. All diese Vorteile begeistern natürlich auch unsere behandelnden Zahnärzte. Aus meiner Sicht wird Ceramill Sintron in Zukunft den EMF-Markt bestimmen, vor allem im Bereich der Teleskoptechnik. Die Vorteile bei der Verarbeitung von Sintron bringen mir täglich Spaß und neue Ideen in unser Labor. Auf dieses System und vor allem auf Ceramill Sintron ist Verlass. Ich freue mich schon heute auf die nächsten Entwicklungen.

Abb. 1 - Teleskop-Restaurierung aus Ceramill Sintron Abb. 1 - Teleskop-Restaurierung aus Ceramill Sintron
Abb. 2 - Eingescannte Primärteleskope auf dem Mastermodell. Nun wird die Sekundärstruktur Abb. 2 - Eingescannte Primärteleskope auf dem Mastermodell. Nun wird die Sekundärstruktur "konstruiert". Die Reibung kann durch Veränderung des Radialwertes individuell gesteuert werden.
Abb. 3 - Eingesetzte Primärteleskope im Mund der Patientin nach fast sechs Monaten Tragezeit. Die extrem homogene Oberfläche fördert die Einheilung, was sich am Gingivarand bemerkbar macht. Abb. 3 - Eingesetzte Primärteleskope im Mund der Patientin nach fast sechs Monaten Tragezeit. Die extrem homogene Oberfläche fördert die Einheilung, was sich am Gingivarand bemerkbar macht.
Abb. 4 - Endgültige Restaurierung: Die Teleskop-Restauration wurde mit dem Signum-Komposit und der Signum-Matrize von Kulzer verblendet und fertiggestellt. Abb. 4 - Endgültige Restaurierung: Die Teleskop-Restauration wurde mit dem Signum-Komposit und der Signum-Matrize von Kulzer verblendet und fertiggestellt.

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